Stadt Neu-Isenburg ehrt am 5. April während eines bunten Abends wieder ihre erfolgreichsten Sportler

StadtPost stellt Kandidaten für besondere Auszeichnung vor

Jury entscheidet

Wer wird „Sportler des Jahres“?

Auch vom TV sind zwei Sportlerinnen nominiert!!!!

Wir drücken den beiden die Daumen

Kornelia

Kornelia Wrzesniok, TV 1861 (Leichtathletik)

Wrzesniok, Jahrgang 1966, ist seit 1981 Leichtathletin, seit 2017 startet sie für den TV. Die Liste ihrer sportlichen Erfolge ist lang, zu den größten zählt etwa der Weltmeistertitel im Siebenkampf W35 im Jahr 2003 in Puerto Rico.

Sie ist zweifache Deutsche Seniorenmeisterin W50 im Stabhochsprung (Halle und Freiluft), hat 2018 diverse

Hessische und Deutsche Meistertitel in verschiedenen Disziplinen erlangt. Seit Jahrzehnten widmet sie sich zudem der Vorstandsarbeit.

Selina 

Selina Kiefer, TV 1861 (Turnen)

Im Alter von sechs Jahren kam Kiefer zum TV, sahnte einen ersten Platz nach dem anderen im Turnen ab und startete 2009, um etwas Neues zu probieren, bei den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften im Deutschen Sechskampf.

Auch die Leichtathletik lag ihr – 42 Hessenmeistertitel hat sie bisher gesammelt.

2018 holte sie zum vierten Mal den Titel der Deutschen Meisterin im Sechskampf (W16-17). Im TV ist sie als Kampfrichterin tätig, die Trainerlizenz soll dieses Jahr folgen.

 

Anja Müller und Lilly Litzenberger sind Gau-Meister 2019

Die Turnerinnen des TV nahmen mit sieben Mädchen an den Gau-Einzelmeisterschaften des Turngaues Offenbach-Hanau teil. Von diesen sieben standen gleich vier auf dem Siegerpodest. Anja Müller hat nach langer Verletzungspause ihren ersten Geräte-4-Kampf geturnt und dementsprechend aufgeregt war sie auch. Ausgerechnet am sogenannten „Zitterbalken“ musste sie in den Wettkampf einsteigen. Sie bekam ihren Körper sehr gut unter Kontrolle und setzte sich mit der Höchstwertung an diesem Gerät an die Spitze des Feldes in der LK 4 der Ü18. Am Boden musste sie einen Strafabzug von 0,50 Punkten in Kauf nehmen, da ihre Trainerin vergessen hatte ihr ein Übungsteil einzubauen. Total ärgerlich, da dies eventuell wettkampfentscheidend werden könnte. Vor allem dumm, da es sich um sage und schreibe ein „Rad“ handelte, dass unsere Turnzwerge schon im Schlaf turnen können. Die Trainerin ärgerte sich sehr und Anja sagte „ich hätte auch nachschauen können und müssen“. Okay, es ist passiert jetzt zum Sprung. Da lief alles wie am Schnürchen und Anja zeigte den besten Sprung in Ihrer Konkurrenz. Jetzt hieß es für Anja alles zu geben, denn sie lag an der Spitze und wollte diese nicht mehr hergeben. Im Training konnte sie keine Barren-Übung gut durchturnen. Nun aber gelang ihr eine tolle Übung. Anja  wurde Gau-Meisterin und stand ganz oben auf dem Siegerpodest. Ein gelungenes Comeback.

 

Anja

 

Lilly Litzenberger startete in der LK 4 der 16/17-jährigen. Da ihre Trainerin am letzten Trainingstag sagte, dass sie sich einen Platz in den TOP 10 wünscht, fühlte sich Lilly sehr unter Druck gesetzt. Ihr wurde erklärt, dass dies nur Spaß war und sie sich nicht verrückt machen soll, da sie ihre Übungen kann. Zum Glück begann Lilly ihren Wettkampf am Barren. Ihre Übung gelang ihr sehr gut und sie erhielt die Höchstwertung aller Konkurrentinnen. Auch auf dem nur 10 cm breiten Balken zeigte sie eine sichere Übung und überzeugte die Kampfrichter. Auch hier erturnte sie sich die Höchstwertung. Am Boden zeigte sie schöne hohe Sprünge und Saltos und war auch an diesem Gerät die Beste. Nun ging es zum Sprung. Dieses Gerät mag Lilly überhaupt nicht und schon manchen Wettkampf hat sie hier verloren. Aber Lilly hatte Glück, am Sprung lag ein super Brett, wie für sie gemacht. Sie sprang zwei gute Sprünge. Super stolz stand sie als frischgebackene Gau-Meisterin auf dem obersten Platz des Siegerpodestes.

 

Lilly_2

 

Lena Adams reicht es nicht mehr nur ein oder zwei Geräte bei Mannschaftswettkämpfen zu turnen. Schon im letzten Jahr begann sie an allen vier Geräten zu trainieren. Durch eine gesundheitliche Einschränkung darf sie keine Teile mit starker Beinspreizung turnen. Dies bedeutet für sie, dass ihr am Balken und Boden jeweils 0,50 Punkte abgezogen werden. Egal, sagte Lena ihrer Trainerin, ich turne was geht und was ich kann und dann schauen wir mal, was dabei rauskommt. Zusammen packten wir es an. Nach sieben Jahren betrat Lena die Wettkampffläche wieder als Einzelturnerin. Sie war über nervös und angespannt. Sie hatte sich für den Wettkampf entschieden in dem an vier Geräten geturnt wird, aber nur drei in die Gesamtwertung einfließen. Lena begann am Balken. Ein paar Wackler konnte sie gut ausbalancieren und kam ohne Sturz durch ihre Übung. Dann ging es zum Boden. Hier zeigte sie eine sehr schöne mit Ausdruck geturnte Übung. Nach diesen zwei Geräten lag sie auf dem 3. Platz. Am Sprung zeigte sie erstmals im Wettkampf einen Yamashita. Sie erhielt hierfür die zweithöchste Wertung ihres Wettkampfes. Nun ging es an ihr Paradegerät, den Barren. Hier brachte sie ihre Konkurrenz zum Staunen und die Kampfrichter gaben ihr viele Punkte. Die Höchstwertung an diesem Gerät für Lena. Die Balken-Wertung wurde als schlechteste gestrichen. Wobei sich viele über die 12,10 Punkte gefreut hätten. Lena durfte sich auf den 2. Platz des Siegerpodestes in der LK 3 Ü18 3 aus 4 stellen.

 

Lena

 

Sandy Garbin ist die Frohnatur unserer Turngruppe und bringt ihre Trainerin in manchem Training zum Verzweifeln. Aber wenn Sandy sie dann anlächelt und sagt „ich mach das schon im Wettkampf“ weiß sie nicht, soll sie böse sein oder nicht. Sandy begann ihren Wettkampf am Boden. Leider konnte ihre Trainerin ihre Übung nicht sehen. Als diese dann die Wertung hörte konnte sie es kaum glauben, dass da Sandy geturnt hat. Alle sagten, dass die Übung wirklich schön war. Warum nicht im Training?!? Ihre Sprünge klappten gut. Am Barren zeigte sie eine fließende Übung, die noch ausbaufähig ist. Der Balken war ihr nicht ganz so wohl gesonnen. Sie konnte zwar einen Sturz verhindern, aber sie erhielt viele Abzüge durch „Wackler“. Die Freude war riesig, als Sandy als Dritte des Wettkampfes LK 3 der Ü18 aufgerufen wurde. Sandy wir freuen uns schon ALLE aufs Turnfest mit dir!!! Wir werden dort deinen 18. Geburtstag gebührend feiern.

 

Sandy

 

Noelia Schneider begann ihren Wettkampf am Balken. Leider musste sie diesen unfreiwillig verlassen und war dadurch total enttäuscht. Am Boden konnte sie dann zwar eine gute Übung zeigen, aber ihr schönes  lächeln, dass im Training schon ganz gut klappt, konnte sie nicht zeigen, da sie immer noch an den Sturz dachte. Am Sprung dann totales Chaos, da das Brett vom Einspringen so nicht mehr da lag. Durch dieses Problem konnte sie leider nicht ihren neu erlernten Sprung zeigen. Kopf hoch, beim nächsten Wettkampf klappt er bestimmt. Ihre neue Barrenübung lief gut. Sie wurde 5. in der LK 3 12/13-jährigen. Ihr fehlen zum 3. Platz nur 0,60 Punkte. Auch wenn Noelia nicht zufrieden war, so war dieser Wettkampf für ihre Trainerin eine große Hilfe auf dem Weg zu den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften.

 

Noelia

 

Für Celine Sotoodehnia begann es sehr viel versprechend. Gleich am Sprung zeigte sie zwei gute Sprünge und erhielt hier die Höchstwertung aller Konkurrentinnen in der LK 4 der 9-12-jährigen. Doch schon ihre neue Barrenübung wollte ihr nicht gelingen und sie musste einen Sturz in Kauf nehmen. Auch der Balken war an diesem Tag zu schmal für sie und sie musste diesen vor dem Abgang verlassen. Ihre Bodenübung lief wieder ganz gut. Am Ende landete sie auf dem 10. Platz.

 

Marie Weber startete in der gleichen Wettkampfklasse wie Celine. Marie hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Sie konnte am Sprung gute Sprünge zeigen und auch ihre Barrenübung turnte sie durch. Im nächsten Wettkampf bestimmt mit Kippe, dann gibt es auch mehr Punkte. Leider hatte auch sie einen Sturz am Balken. Durch dieses Missgeschick noch enttäuscht ging es zum Boden. Hier konnten alle Turnerinnen ihre Übung auf einer Airtrackbahn turnen statt auf einer Bodenfläche. Ihre Trainerin entschied sich für Marie für die Bahn. Leider eine Fehlentscheidung, denn Marie vergaß ihre Bodenübung und turnte manches Teil doppelt und ein anderes gar nicht. Dies brachten ihr wenige Punkte auf ihr Punktekonto und sie landete auf dem 13. Platz.

 

Nach einem langen Wettkampftag fuhr die Trainerin super Stolz nach Hause.

 

Bei denen es an diesem Tag nicht so gut lief sei gesagt, Kopf hoch und dran denken was alles geklappt hat und das wir nun ein bisschen Zeit haben um an den Übungen zu feilen.

 

H_Gruppe

 

 

 

Tolle Leistungen der Turnerinnen

 

Die Saison der Gerätturnerinnen startete wie  immer mit dem Hallenkinderturnfest. Mit sage und schreibe 12 Turnerinnen, Eltern, Betreuern und Kampfrichter fuhren wir nach Hanau in die August-Schärttner-Halle. Für 6 Mädels war es der erste Wettkampf und dementsprechend aufgeregt waren sie auch. Die Trainer und Betreuer hatten viel zu tun. Sie mussten den Wettkampfablauf erklären; beruhigend auf die Turnerinnen einreden; darauf achten wann wer wo turnt; wenn nötig trösten usw. usw. Zum Glück werden die Trainerinnen von erfahrenen Turnerinnen dabei unterstützt.

Es ist immer wieder schön zu sehen, dass doch so viele Kinder turnen und dies mit ganz viel Spaß. Das zeigte auch das gemeinsame Erwärmen aller 700 gemeldeten Turnerinnen und teilweise auch der Betreuer (zumindest unsere Betreuer machten eifrig mit smile smile smile) .

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Bildquelle: op-online

Nach dem erwärmen gingen die Turnerinnen mit ihrem jeweiligen Betreuer in das ihnen zugeteilte Feld und turnten sich an den Geräten ein. Dies dient einmal zum „Kennenlernen“ der Geräte und hilft manchmal auch etwas Nervosität abzubauen.

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Dann endlich Aufstellung in Riegen und ab geht’s an das erste Gerät. Nun zeigt jedes Mädchen was es im Training alles erlernt hat. Manche haben ganz rote Wangen, manche verdrücken ein paar Tränen vor Aufregung, wieder andere wollen schnell noch mal gedrückt werden und dann volle Konzentration wenn man sich angemeldet hat.

Nun eine gute Übungen turnen, abmelden und das erste Gerät ist geschafft. Jetzt nur noch drei Übungen.

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Bildquelle: op-online

Nachdem alle vier Geräte absolviert wurden geht’s zurück auf die Tribüne. Bis zur Siegerehrung kann jedes Kind einen Muckitest machen, in der Spielhöhle rumtoben und kurz vor dem Einmarsch zur Siegerehrung schnell noch mit ALLEN den Turnfesttanz des Turngaues Offenbach-Hanau tanzen.

Dann wird vereinsweise mit dem „Schwan“ von Hanau einmarschiert.  

Schwan

Als alle Teilnehmer am richtigen Platz sitzen geht sie los die Siegerehrung. Unsere Mädels waren super erfolgreich. Sechs von uns wurden bei der Siegerehrung aufgerufen.  Den Anfang machte die erst 5-jährige Lara von der Herberg, sie belegte in der P1 den hervorragenden 2. Platz.

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Auf den obersten Platz des Siegerpodestes turnte sich Marta Brezina in der P2 der 7-jährigen. Ihre Freundin Luna Krah hatte nur 0,10 Punkte weniger und freute sich über den  2. Platz.

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Bei der nächsten Siegerehrung waren die Betreuer gefordert. Als Elenor Heinlein aufgerufen wurde, konnte sie wohl nicht glauben dass sie gemeint ist und blieb einfach sitzen. Aber Lilly Litzenberger hatte alles im Griff und schickte Elenor schnell nach vorne. Da stand Elenor dann auf dem 3. Platz  der P2 der 9-jährigen und strahlte.

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Clara Sänger konnte besonders am Sprung überzeugen und erhielt hier die Höchstpunktzahl. Am Barren verlor sie einige Punkte. Aus diesem Grund war sie sehr aufgeregt, ob es vielleicht für einen Platz auf dem Podest gereicht hat. Ja, es wurde der 3. Platz in der P3 der 10-jährigen von immerhin 55 Teilnehmern.

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In der P2 der acht-jährigen gingen zwei Turnerinnen an den Start. Dies war mit 59 Teilnehmern ein stark besetzter Wettkampf. Lisa Matuschek erturnte sich den 7. Platz und Katarina Kovacevic den 23. Platz.

Im letzten Jahr hatten die Gerätturnerinnen starken zu lauf von 11-12 jährigen Mädchen die turnen wollten. Eigentlich zu alt, um mit dem Turnen anzufangen. Da es erst nur drei waren, wurde eine Probezeit vereinbart und schon legten die Drei eifrig los. Ein paar Wochen später standen wieder einige Mädels in dem Alter vor Regina (Trainerin) und wollten mitturnen. Sie tat sich mit der Entscheidung schwer, da die Gruppe schon zahlenmäßig ihr Leistungsvermögen übersteigt. Egal, auch diese Gruppe absolvierte eine Probezeit. Sie sind alle geblieben und sind mittlerweile eine wahre Bereicherung „unserer Turnfamilie“. Oft wimmelt es in der Halle nur so von Turnerinnen und von überall ruft es kannst Du mal schauen; mach ich es so richtig; Regina halte mich mal. Kaum vorstellbar, aber GEMEINSAM mit meinen „Großen Mädels“ schaffen wir es immer wieder für ALLE ein gutes Training anzubieten.

Dass dies wirklich so ist, sieht man an den tollen Ergebnissen aller 12 Turnerinnen!!!

Hier nun die Ergebnisse der „Neuen“     

Sophie Beier wurde bei der Siegerehrung als sechste der P3 der 12 - 13-jährigen aufgerufen und durfte sich neben das Siegerpodest stellen. Weiter fleißig trainieren und dann stehst Du bestimmt auf dem Siegerpodest.

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In der gleichen Wettkampfklasse wurden Joelle Mouzong-Müller 8., Victoria Spallek 14., Emma Salas-Bacherer 28. und Sina Stang 39.

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Bild der erfolgreichen Turnerinnen.

 

 

 

Turnzwerge ganz oben auf dem Siegerpodest

Die Turnzwerge der Gerätturnerinnen nahmen am 28.10. an ihrem ersten Mannschaftswettkampf teil. Schon die Woche davor waren sie total aufgeregt und zählten wie oft sie noch schlafen müssen. Am letzten Trainingstag wurden die Mannschaftsanzüge verteilt und alle Mädels durften sich den Vereinstrainingsanzug kaufen. Perfekt ausgestattet machten sich alle am frühen Sonntagmorgen auf den Weg nach Dietzenbach.

In der Halle angekommen wurde erst mal auf der Tribüne Platz genommen und schon mal geschaut wo die Geräte stehen an denen die Mädels bald turnen werden.

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Endlich gab die Wettkampfleitung die Halle frei und 120 Mädchen und Jungen durften sich an den Geräten einturnen. Nach einer Stunde stellten sich die Turnerinnen auf und marschierten ein. Immer wieder ein toller Anblick.

Auch die Kampfrichter hatten mittlerweile ihren Platz eingenommen und warteten schon auf die aufgeregten Kinder.

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Eine Mannschaft besteht aus bis zu 6 Turnerinnen. An jedem Gerät (Kasten, Barren, Bank und Boden) turnen immer 5 und die drei höchsten Wertungen bilden das Mannschaftsergebnis am Gerät. Die Turnzwerge starten in der P2 hier ist die Höchstwertung pro Turnerin 12 Punkte. Also kann man pro Gerät 36 Punkte erturnen. Am Ende werden alle vier Gerätewertungen zusammen gezählt. Dies ist dann das Endergebnis.

Die Turnzwerge begannen Ihren Wettkampf am Sprung. Hier mussten sie auf den Kasten aufhocken und mit einem Strecksprung wieder runter. Alle fünf Mädchen machten dies total super. Sie erturnten sich hier 34,9 Punkte.

Am Barren turnten die Mädels sehr gute Übungen. Den Abgang müssen wir noch etwas mehr trainieren. Hier sammelten sie 34,75 Punkte auf ihr Punktekonto.

Nun durften sie an der Bank zeigen was sie geübt haben. Die P2 wird schon auf der ca. 8 cm schmalen Bank geturnt. Sie turnten sehr schöne Übungen und keine musste die Bank vorzeitig verlassen. Das Ergebnis hier 34,7 Punkte.

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Als letztes ging es zum Boden. Die Turnzwerge zeigten gute Übungen. Leider sahen es die Kampfrichter etwas anders. Sie sahen viele Fehler und wir verloren einige Punkte. Hier konnten sie nur 32,75 Punkte einsammeln.

Nach vier Geräten standen 137,1 Punkte auf dem Punktekonto.

Bei der Siegerehrung war die Freude bei ALLEN (Mädels, Eltern, Kampfrichter und Trainer) riesig, da unsere Turnzwerge den obersten Platz des Siegerpodestes besteigen durften. Sie erhielten einen Pokal und jede Turnerin die Goldmedaille des Turngaues Offenbach-Hanau.

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Habt ihr total super gemacht ihr Turnzwerge!!!!!!

Wünsche euch weiterhin so viel Spaß beim Turnen.

Die stolzen Pokalgewinner sind Marta Brezina, Elenor Heinlein, Katarina Kovacevic, Luna Krah und Lisa Matuschek.

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Quali zum Hessischen Landesfinale geschafft

Am 22.09.2018 fanden die Bezirksmeisterschaften in Wald-Michelbach statt. Dort qualifizierten sich die 3 besten Teams zum Hessischen Landesfinale. Dieses Jahr hatten wir mit personellen Problemen zu kämpfen. Annika Hollerbach und Annette Zischka konnten zeitlich leider nicht am Wettkampf teilnehmen. Da die Mannschaft bei einer Qualifikation nicht mehr geändert werden darf, konnten wir bedauerlicher Weise keine andere Turnerin als Ersatz einsetzen. Somit bestand unser Team aus 4 Turnerinnen (Lena Adams, Selina Kiefer, Anja Müller und Maike Staab), von denen zwei normalerweise nur je ein Gerät turnen. Schnell stand für die Beiden fest, sich für je ein weiteres Gerät fit zu machen, um die Mindestzahl von 3 Turnerinnen pro Gerät zu erfüllen.

Das Ziel war klar. Wir wollen die Quali zu den Hessischen. Also mussten wir mindestens den 3. Platz erturnen. Alle 4 Turnerinnen strengten sich im Training noch mehr an als sonst. Sie kamen sogar zu Extraeinheiten, um so viel zu üben wie möglich. Allen war klar, dass es nicht leicht werden würde, aber wir wollten es als Team schaffen.

Startgerät war der Balken. Hier hieß es direkt zu zeigen, dass man die Nerven behält. Der Druck ohne eine 4. Turnerin und somit ohne Streichwert an den Start zu gehen ist extrem hoch.

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Doch alle 3 Turnerinnen zeigten gute Übungen und so konnte man mit nur einem Absteiger und 3 guten Wertungen zum Boden gehen.

Am Boden konnte man sich über 3 ausdrucksstarke  und saubere Übungen freuen. Selina erzielte hier sogar die Tageshöchstwertung. Auch am Sprung, dem 3. Gerät, konnte man mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein.

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Das letzte Gerät, der Barren, stand an. Nun hieß es noch einmal alle Energie zusammen zu nehmen und zu zeigen, was man kann. Leider passierte hier ein Fehler, der als Sturz gewertet wurde und mit einem Punktabzug bestraft wurde.

Wir konnten mit dem Wettkampf sehr zufrieden sein und haben einen super tollen Teamgeist bewiesen.

Nun hieß es warten auf die Siegerehrung. Die Freude war riesengroß als feststand, dass man die Qualifikation sicher hatte. Am Ende wurde es ein unglaublich hervorragender und überraschender 2. Platz.

Bezirk_11

Mit viel Ehrgeiz, Wille und ganz viel Teamgeist haben wir die Qualifikation geschafft. 

Autorin: Anja Müller